Das Stafetten-Tagebuch

Die STAFETTE 2017 miterleben – tagesaktuelle Berichte der Teilnehmer

Etappe 10: von Schönermark nach Hermsdorf,Erzgebirge

03. Juni

Von Schönermark nach Hohenbruch...

Zu zweit starteten wir (Robert Patschke und Ulla Raike) in prallem Sonnenschein in Schönermark bei Wanderreiten im Havelland Richtung Süden. In Meseberg vor dem Schloß übernahmen wir den Staffelstab von Susanne Alwart und Martina Oster und ritten dann zu viert weiter. Den ersten etwas aufregenden Tag überstanden wir ohne große Pannen, obwohl die Pferde sich erstmal aneinander gewöhnen mussten. Müde und glücklich am Ziel angekommem versorgten wir unsere Pferde und fuhren zum Abendessen zur gemütlichen Weinschmiede im Sommerfeld.

 

04. Juni

Von Hohenbruch nach Paaren im Glien...

Es regnete bereits beim Frühstück. Robert lotste den Weg heute zu Fuß, weil seine Stute eine Schwellung in der Sattellage hatte. Am Mittagsziel vom Regen durchtränkt hatten alle Lust auf eine heiße Suppe. Nachmittags kam dann doch noch die Sonne raus und unsere Sachen trockneten im Wind.

 

05. Juni

Pfingstmontag von Paaren im Glien nach Ketzin...

Heute gab es viel Sonne, Autobahn und Windräder. Robert führte immer noch seine Stute und die ganze Gruppe zu Fuß. Mittags wurde es sehr heiß und es hat etwas länger gedauert eine Stelle fürs Picknick zu finden. In Wernitz haben wir endlich ein Paar Bäume gefunden, wo wir unsere Pferde im Schatten anbinden konnten.

 

06. Juni

Von Ketzin nach Beelitz Heilstätten...

Der Tag begann mit einer Havelüberquerung mit der Fähre. Die Pferde fanden es leicht aufregend aber haben alles gut mitgemacht. Lange Trabpassagen am Kanal haben uns einen guten Flow geschenkt.

 

07. Juni

Von Beelitz Heilstätten nach Pechüle...

Morgens überraschten uns die Pferde mit einem halb abgebauten Paddock. Ob es die Wildschweine waren, wissen wir nicht. Nachdem Frühstück ritten wir zunächst die Gemäuer von den alten Heilstätten besichtigen. Der restliche Tag war voller schöner Landschaften mit viel Wasser, Wiesen, Heiden und Auen.

 

08. Juni

Von Pechüle nach Oehna...

Heute hatten wir entspannte 25 km vor uns. Vormittags hat jeder irgendetwas vor sich hin gebastelt und wir sind erst mittags losgeritten. Die Pferde genossen den Vormittag auf dem Sandpaddock und haben nach dem Frühstück noch ein Schläfchen gemacht. Dann sind wir durch Riesenfelder und kleine Wälder geritten bis wir den Campingplatz in Oehna erreicht haben.

 

09. Juni

Von Oehna nach Annaburg...

Frühstück unter freiem Himmel auf dem Campingplatz. Die Pferde fanden die ganzen Skater mit ihren Stöcken etwas befremdlich. Heide und verbotene Zonen rechts und links haben unseren Weg heute geprägt. Zur Mittag gab es Eis und Bier vom Imbiss Schweinitzer Eck. Viel mehr hätte man bei der Mittagshitze gar nicht essen können. Abends in Annaburg angekommen bekamen unsere Pferde eine saftige Wiese und Menschen ein deftiges Abendessen.

 

10. Juni

Von Annaburg nach Werdau bei Torgau...

Robert hatte Geburtstag. Wir sind mit einer Sondererlaubnis durch das Militärgebiet über wunderschöne Heidelandschaften zum Geburtstagspicknick geritten. Die ganze Familie von Robert ist zum Picknick angereist. Nach einem kurzen Mittagsschlaf ritten wir über die herrliche Elbauen nach Werdau.

 

11. Juni

Von Werdau nach Strehla...

Die ersten 15 km bis Belgern ritten wir direkt an der Elbe. Einmal wurde unser Weg überraschend durch einen Zaun unterbrochen. Robert fand ziemlich schnell eine Stelle am Zaun, wo die obere Latte nur drauf lag und so konnten wir vorsichtig unsere Pferde über die untere Zaunlatte führen. In Belgern mussten wir uns dann mit einer Fähre über die Elbe übersetzen. Wir waren ziemlich erschöpft nach dem langen Tag und gingen alle direkt nach dem Abendessen ins Bett.

 

12. Juni

Von Strehla nach Zehren…

Heute ging es fast den ganzen Tag direkt an der Elbe entlang. Herrlich! Es gab hilfsbereite Menschen die uns noch einen besseren Weg mitteilen wollten. Sogar ein Bauer hat uns geraten, über die Wiesen direkt am Ufer zu reiten. Ist ja schließlich schöner als auf einem Fahrradweg!

 

13. Juni

Von Zehren nach Burkhardswalde…

Die Leute sind nett und trotz des strengeren Reitgesetzes hatten wir keine Schwierigkeiten, schöne Wege zu reiten. Heute ritten wir weiter Richtung Gebirge. Viele Wege führten direkt einen Bach entlang.

 

14. Juni

Von Burkhardswalde nach Klingenberg…

Unsere Troßfahrerin Gabi ist gestern mittag auf Reiter in Burkhardswalde gestoßen. Zufällig kamen sie aus Mohorn, wo wir heute durchreiten. Spontan verabredeten wir uns dann telefonisch mit Andrea, die uns morgens zu Pferd abholen kam und uns die schönsten Schleichwege zwischen Burkhardswalde und Mohorn zeigte.

 

15. Juni

Von Klingenberg nach Hennersdorf…

Die letzte Tagesetappe war nur 19 km. An der Talsperre Klingenberg und an der wilden Weißeritz ritten wir zickzack hoch und runter zum Hennersdorfer Bach, der uns schon nach Hennersdorf führte. In Hennersdorf angekommen feierten wir einen kleinen Ankommens- und Abschiedspicknick mit Stafettenstabübergabe an Martina Oster. Es waren 13 unvergessliche Reittage in Brandenburg und Sachsen. Die Reise bleibt uns noch lange in Erinnerung und wir wünschen Martina viel Glück und weitere unvergessliche Erlebnisse auf der nächsten Etappe!

 

Etappe 1: von Hermsdorf nach Großalmerodevon

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